Sonntag, 03.06.2012, um 14:00 Uhr
Berlinliga
Frohnauer SC 1946 - SV Lichtenberg 47
1:3
Poloplatz (Nebenplatz)
215 handgezählte Zuschauer (ca. 80 Gäste)
Heute ging es für mich in den Norden Berlins, um die 47er beim letzten
Auswärtsspiel der Saison zu begleiten. Das Spiel in Frohnau hätte, bei einem Sieg für 47 und gleichzeitigem Punktverlust der Wilmersdorfer im Spiel gegen Adlershof, den sicheren Aufstieg in die
Oberliga bedeuten können. Die Lichtenberger gewannen ihr Spiel zwar 1:3, da jedoch die Wilmersdorfer auch 3:0 gewannen, fällt die entgültige Entscheidung um den Aufstieg nun am nächsten, dem
letzten Spieltag. 47 geht mit 3 Punkten Vorsprung ins Finale und auch das Torverhältnis (+7) spricht für die Lichtenberger, die zum „Endspiel“ nun den bereits aufgestiegenen Berliner Meister, die
VSG Altglienicke im heimischen „Hans-Zoschke-Stadion“ empfangen. Die Wilmersdorfer müssen hingegen beim bereits abgestiegenen BFC Preußen 1894 unbedingt gewinnen, um überhaupt noch eine Chance zu
haben aufzusteigen.
Da die Frohnauer, auf Wunsch ihrer Spieler (wie man hörte), ihr Heimspiel nur noch auf Kunstrasen austragen, fuhr ich mit einem mulmigen
Gefühl in den Norden. Gerade auf Kunstrasen und gegen Gegner, für die es um alles geht, tut sich 47 bekanntlich öfter mal schwer. Am Eingang wurde ich, Student (hust), 2,50 € statt der normalen
6,00 € los.
47 begann wie die Feuerwehr. Frohnau hatte arge Probleme, dem hohen Tempo das die 47er zu Beginn vorgaben, zu folgen. Kurz nach Anpfiff
rettete der Pfosten bei einem Schuss von Alex Schadow das erste mal für die Hausherren. Doch kurz danach war es wieder Alex Schadow der einen tollen Angriff mit dem 0:1 abschloß. Sechs Minuten
später stürmte Chris Wagner mit hohem Tempo allein auf den gegnerischen Torwart zu, legte den Ball an ihm vorbei, und dieser konnte sich nur mit einem Foul retten, und holte den 47er von den
Beinen. Der Schiri gab überraschend nur Gelb und zeigte auf den Punkt. „Bobby“ Reiniger versenkte die Kugel eiskalt zum 0:2. Lichtenberg war auch weiterhin sehr bemüht, doch das Spiel war nun
ausgeglichener. Frohnau traf in der 16. Minute noch zum 1:2. In Halbzeit 2 wurden die Frohnauer, in einer hektischer werdenden Partie, besser. Man merkte, das es für beide Teams um viel ging.
47-Torwart D. Kempter sowie einmal der Pfosten retteten Lichtenberg weiterhin die Führung. Kurz vor Ende konnte sich ein Frohnauer in einer Unterzahlsituation nur mit einem Handspiel helfen, und
so gab es erneut Elfmeter für die Gäste, den wieder „Bobby“ Reiniger eiskalt verwandelte. So endete dieses Spiel verdient 1:3 für die Gäste. Der Sieg wurde mit den mitgereisten Fans gefeiert.
Alle freuen sich nun auf den kommenden Sonntag, wenn es zum Showdown im heimischen Stadion kommt.









Gespielt wurde auf wunderschönem Rasenplatz, welcher einen der besten Rasenbeläge
vorwies, die ich bisher gesehen hatte. Solch einen Rasen haben andere in ihrem Garten nicht. Absolut genial. Die Anlage an sich ist sehr gepflegt. Dort gibt es neben dem Rasenplatz noch einen
sehr großen Kunstrasenplatz mit Laufbahn drumrum. Das Vereinshaus sieht noch recht neu aus. Umgeben ist die ganze Anlage von einem Waldstück. Am Eingang wurden 2 € fällig. Dafür gab es dann aber
auch ein Spielprogramm, welches sowohl für das Spiel der „Ersten“ im Anschluß, als auch für das der „Zweiten“ war. Kaffee gab es für 1 €, Bratwurst vom Holzkohlegrill für 1,50 €. 20 Minuten vor
Beginn des Spiels trudelten dann auch die Gäste langsam ein. Warm machen wollte man sich wohl nicht?! Als dann der Torwart, wie ich später merkte, mit offener Bierbüchse aus dem Auto ausstieg war
mir einiges klar. 5 Minuten Erwärmung hatte es dann doch noch gegeben. Auf dem Rasen waren die Hausherren das deutlich bessere Team, jedoch fehlte es dennoch lange an deutlichen Chancen. Die
Gäste hielten in der Defensive gut dagegen und machten es den Borgsdorfern lange schwer. Das Spiel musste in Halbzeit 2 für einige Minuten unterbrochen werden weil dem Schiri der Ersatzball wohl
nicht angenehm war, nachdem der „Hauptball“ in den Wald gesemmelt wurde. Nach dem Spiel ging es dann nach Velten, welches direkt auf dem Rückweg zu meiner Gutsten liegt.












„90 Jahre Fußball in Radeburg“ hieß das Motto und das ganze Wochenende wurde beim
TSV 1862 Radeburg gefeiert. Am Samstag zu Pfingsten lud man sich die „Zweite“ der SG Dynamo Dresden zu einem Freundschaftsspiel ein. Der Sportplatz, der direkt an der A13 (Berlin - Dresden) liegt
war gut gefüllt. So um die 4-450 Leute sollten es gewesen sein. Der Sportplatz verfügt, bis auf ein paar Bänke und eine ca. 4 Meter breite überdachte „Tribüne“ aus Stahl und Wellblech, über
keinerlei Ausbau. Trotzdem eine recht nette Anlage. Die Gäste-Bank könnte etwas größer sein. Hehe. Am Eingang wurden wir 5 € los. Dafür gab es ein Programm und einen Button mit Motto-Aufdruck (90
Jahre...). Die Preise am Getränkewagen (Sprit 0,4er 1 €, Bier 0,4er 2 €) und Grillstand (Bratwurst mit Brot 1,50 €) waren völlig in Ordnung. Fußball wurde auch gespielt. Die Gäste mit gefühlten
80 % Ballbesitz, jedoch lange keinen Toren. Am Ende stand es dann trotzdem verdient 2:5 für die Dynamos. Ein paar Gäste - Jugendliche zündeten zu Beginn der 2. Halbzeit 4-5 Fackeln. Wir genossen
das super Wetter und ließen uns die Sonne auf den Pelz scheinen.






Neueste Kommentare